Christoph Deeg hat auf Sagwas.net, dem Online-Debattenportal der Friedrich-Ebert-Stiftung, den sehr lesenswerten Artikel „Mut zum Digitalen“ veröffentlicht. Darin plädiert er dafür, dass sich Kunst und Kultur stärker auf die Digitalisierung einlassen:

Wir erleben die Geburtsstunde einer digital-analogen Gesellschaft. Wir müssen akzeptieren, dass der digitale Raum ebenso gestaltet und entwickelt werden muss wie der analoge.

Deeg hebt die Eigenschaft des analogen und des digitalen Bereichs als Bestandteile ein und derselben Gesellschaft hervor. Dem kulturellen Sektor hält er vor, sich oftmals dieser Einsicht noch zu verschließen. Er fordert daher eine digitale Kulturagenda und sieht die Notwendigkeit für kulturelle Institutionen und Organisationen, digitale Aktivitäten als Querschnittsaufgabe anzunehmen und regt an, diesen Aspekt auch bei der staatlichen Kulturförderung stärker in den Vordergrund zu rücken.


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